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Central Kalahari Game Reserve

Central Kalahari Game Reserve (Zentralkalahari)

In einem der fünf größten Naturreservate der Erde, des Central Kalahari Game Reserve (CKGR), ist man fast allein in einer unberührten, abgeschiedenen und einzigartigen Trockensavanne, welche es weder in Afrika noch in der übrigen Welt so noch einmal gibt.

Lage und Geschichte des CKGR

Die Kalahari-Wüste ist Teil eines riesigen Sandbeckens, welches sich vom Oranje Fluss im Norden Südafrikas über Botswana bis hinauf nach Angola erstreckt. In Richtung Westen gehen die Ausläufer bis Namibia hinein und im Osten bis Simbabwe. Die Fläche beträgt  insgesamt 1,2 Mio km². Die Zentralkalahari ist nur ein Teil der Kalahari, sie liegt im Zentrum von Botswana und hat eine Ausdehnung von 53.000 km². Erst im Jahr 1998 wurde dieser Teil für den Tourismus zugänglich gemacht. Das hatte den Vorteil, dass sich bis dahin Tier- und Pflanzenwelt weitgehend ungestört entwickeln konnten.

Buschleute waren die ersten Bewohner des südlichen Afrikas, welche hier - verlässt man sich auf die neuesten Forschungen- seit 60.000 Jahren gelebt haben. Durch die Bildung des CKGR sollen die Buschleute die Möglichkeit erhalten, vor allem ihre traditionelle Kultur zu bewahren. Zwar wurden die Buschleute von der Regierung Botswanas von 1997 bis 2005 aus dem CKGR vertrieben, man vermutet wegen der vorhandenen Diamantenvorkommen, aber nach 2006 konnten sie wieder in ihre Heimat zurückkehren und erst ab 2011 durften sie ihre alten Brunnen wieder nutzen und neue bauen. Dem heutigen Leben dieser früher als Jäger und Sammler lebenden Urbewohner kann man in den Siedlungen New Xade, in Ghanzi sowie den bemerkenswerten Projekten in Kuru und D’kar nachspüren.

Im südlichen Teil des CKGR schließt sich die Khutse Game Reserve an. Dieses Gebiet ist 2590 km² groß und wird relativ wenig befahren. Näheres dazu siehe im gesonderten Artikel.

Karte

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Steckbrief

Typ
Nationalpark
Quartier
2 Lodges im Park, Einige außerhalb
Camping
Sehr viele Campingplätze
Lage
Zentralkalahari Region
Aktivitäten
Pirschfahrten
Proklamiert
1998 (Für Tourimus geöffnet)
Reisezeit
Beste Reisezeit: Februar - April
Tiere
Löwe, Leopard, Gepard, Zebra, Giraffe, Gnu, Springbock und viele mehr

 

Tierwelt und Natur des CKGR

Im nördlichen Teil, dem bekannten und oft befahrenen Deception Valley, gibt es die meisten Tiere zu erleben, vor allem Antilopen und Zebras. Auch wurden im nördlichen Bereich bereits 120 Elefanten gezählt. Zahlreiche andere Tiere, wie Löwen, Oryx-Antilopen, Springböcke, Gnus, Leoparden, Strauße sind im gesamten Gebiet des CKGR zu sehen. Bemerkenswert ist die Population der braunen Hyäne, welche in anderen Wildschutzgebieten seltener anzutreffen ist. Neben einer beeindruckenden Vogelwelt tummeln sich auch zahlreiche Schlangen und Skorpione im Gebiet, so dass man immer auf zweckmäßiges Schuhwerk achten sollte.

In der Zentralkalahari findet man an Pflanzenbewuchs vor allem Gräser, Dornensträucher und Akazienbäume, die in der Lage sind, die langen 10-monatigen Trockenperioden im Jahr zu überstehen. Der CKGR ist Teil eines riesigen Beckens ist, wo sich vor einigen zehntausend Jahren durch Gesteinserosion Unmengen von Sand ablagerten. Der Wind formte dann die länglichen "Sand Ridges", die Dünen-Wellen, die für die Landschaft in der Kalahari so charakteristisch sind. Diese wurden aber durch Pflanzenbewuchs stabilisiert, so dass hier - im Gegensatz zur Namib-Wüste in Namibia - keine Wanderdünen vorhanden sind.

Tourismus in der Zentralkalahari

Botswana und vor allem die Zentralkalahari sind immer noch ein Geheimtipp für alle Individualtouristen. Da das CKGR als Reiseziel relativ neu erschlossen ist, ist die Infrastruktur noch sehr entwicklungsfähig  und es gibt es zahlreiche Hinweise und Tipps zu beachten, die hier nur im Wesentlichen genannt werden sollen.

In der Regenzeit von November bis April sind die meisten Tiere zu sehen, vor allem im nördlichen Teil, im Deception Valley. Hier gibt es auch die meisten Campingplätze. Bei Regenfällen, die sehr heftig sein können, können die Sandpisten schnell matschig werden. Raubtiere haben hier an den Wasserstellen leichtes Spiel, da das hohe Gras sie beim Anschleichen verbirgt.

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober treibt die Tiere an die künstlich geschaffenen Wasserlöcher. Da der Grasbewuchs kurz ist, hat man bessere Sichtungen im offenen Gelände als in der Regenzeit. Die Monate Juni und Juli sind nachts sehr kühl.

Bei der Versorgung mit Benzin, Wasser und Lebensmitteln im CKGR ist der Besucher auf sich allein gestellt, vor allem bei der Nutzung von Campsites. Es gibt keine Tankstellen, man muss sich deshalb vor der Einreise in das CKGR ausreichend ausrüsten. Läden gibt es ebenso wenig, frisches Wasser ist auch mitzuführen (ca. 10 l/Tag und Person), es gibt in aber Xade, Matswere und Kutse Stationen, wo man Wasser auffüllen kann. 

Im CKGR gibt es 4 Eingangstore, an denen man den Eintritt bar bezahlen kann bzw. man nutzt den Vorverkauf in den Städten.

Beim Fahren ist zu beachten, dass manche Wege wochenlang kein Fahrzeug sehen. Die Wege dürfen nicht verlassen werden. Mit zwei Fahrzeugen unterwegs zu sein, ist sicherer. GPS ist sehr zu empfehlen, ein Satellitentelefon ist von Vorteil…

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