Botswanas Geografie

Botswanas Grenzen

Botswana auf der afrikanischen KarteBotswana auf der afrikanischen Karte

Botswana ist ein Binnenland und liegt im südlichen Teil Afrikas. Botswana besitzt eine Fläche von 581730 km².

Botswana hat Grenzen mit folgenden Staaten: Namibia im Westen und Norden (1,544 km),  Sambia (0,15km), Simbabwe im Nord-Osten (834 km) und Südafrika im Südosten und Süden (1,969 km). Eine Besonderheit ist das sog. Vierländereck, welches das einzige auf der Welt ist. Es setzt sich aus zwei sehr nahe bei einander liegenden Dreiländerecken Botswana-Namibia-Sambia und – nur 100m entfernt - Sambia-Botswana-Simbabwe zusammen. Allerdings ist der Grenzverlauf strittig, so dass man hier von einem Quasi-Vierländereck spricht.

Der Großteil Botswanas liegt auf einer Höhe von etwa 1000 m bis 1100 m. Diese Ebene bildet das Zentrum des Kalaharibeckens und ist im Wesentlichen geprägt von semi-ariden Gras-, Strauch- und Baumsavannenlandschaften. In Botswana gibt es kaum höhere Berge, das ganze Land ist sehr eben. Der größte Berg Botswanas ist der Monalanong Hill (1494m) südlich von Gaborone. 

Um Gegensatz zu den trockenen Savannengebieten bietet das weltberühmt Okavango-Delta Wasser in Hülle und Füller für die Wildtiere Botswanas. Das größte Binnendelta der Welt gilt als eines der letzten Naturparadiese der Erde. 

Botswanas Naturräume

Geografische Karte von BotswanaVereinfachte geografische Karte von Botswana

Wir unterteilen Botswana vereinfacht in vier Naturräume (siehe auch geografischen Karte). Dies ist unsere eigene vereinfachte Karte, die wir aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Karten zusammengefügt haben. 

Eine sehr gute, komplexe Karte der botswanischen Vegetationsgebiete findet sich beim European Soil Data Centre. Hier ein Link zur Karte Vegetation Map of the Republic of Botswana

Folgende vier Naturräume lassen sich vereinfacht für Botswana festlegen:

  1. Kalaharigebiet mit Halbwüste und Buschsavanne im Süden, Westen und zentralen Bereich
  2. Okavango Delta und weitere Feuchtgebiete im Norden
  3. Baumsavanne im regenreicheren Norden und Osten
  4. Salzpfannengebiete mit umliegender Grassavanne

1. Kalaharigebiet mit Halbwüste und Buschsavanne

Das Kalaharigebiet mit den Nationalparks Central Kalahari Game Reserve und Kgalagadi Transfrontier Park ist Teil des 2,5 Millionen Quadratmeter großen Kalaharibeckens, einem der größten zusammenhängenden Sandflächen der Erde. Die Kalahari wird oft als Wüste benannt (Kalahariwüste), sie ist allerdings eine Halbwüste beziehungsweise Buschsavanne. 

Die Kalahari bietet durch relativ reiche Niederschläge eine enorme Vielfalt in der Pflanzenwelt. Die San (Buschleute), die seit Jahrtausenden in der Kalahari leben, kennen über 1000 Nutzpflanzen. Auch die Tierwelt ist von einem weltweit einzigartigen Reichtum. Vor allem in den Nationalparks leben unzählige Säugetier- und Vogelarten.

2. Okavango Delta weitere Feuchtgebiete

Okavango DeltaOkavango Delta

Das Okavango-Delta ist das größte Binnendelta der Welt und hat eine Ausdehnung von ca. 15.000 km². In der Regenzeit wächst es auf über 20.000 km² heran. Im Delta trifft der Okavango auf die Sandsavanne der Kalahari und bildet eine weltweit einzigartige Verbindung: Wüste und Sumpflandschaft des Deltas mit eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt.

Weitere Feuchtgebiete im Norden Botswanas sind die Region um den Linyanti und den Kwando, die auch hin und wieder „kleines Okavango-Delta“ genannt werden und auch einen großen und abwechslungsreichen Wildbestand vorweisen können. 

3. Baumsavanne

Vor allem um das Okavangodelta liegend und weiter im regenreicheren Norden und Nordwesten Botswanas herrscht vom Mopanebaum dominierte Baumsavanna vor. An den Flüssen dominieren hin und wieder auch tropische Baumwälder. In den Wildschutzgebieten, zb dem Chobe Nationalpark bieten sich hier ideale Bedingungen für afrikanisches Großwild.  

Im dichter besiedelten Westen des Landes, vor allem um die Hauptstadt Gaborone gibt es hingegen kaum noch Wildtierbestände. 

4. Pfannengebiete mit umliegender Grassavanne

Makgadigkadi PansMakgadigkadi Pans

Hierbei handelt es sich um die Makgadikgadi und Nxai Pans und das umliegende Savannengebiet. Entstanden sind die weltgrößten Salzpfannen durch Verdunstung eines riesigen Binnensees in Zentral-Botswana von ca. 60000 km² Ausdehnung, dessen Zuflüsse durch Erdverwerfungen unterbunden wurden. Da Makgadikgadi der tiefste Punkt war, konzentrierte sich hier das Salz und bildet heute mächtige Salzschichten bis 5 m Stärke. 

Um die Salzpfannen liegt offenes Grasland, welches zum Anziehungspunkt der größten Zebra-Wanderung außerhalb Tansanias wird. In der Regenzeit, von Dezember bis März, halten sich große Herden von Zebras, Oryx, Gnus, Impalas und Springböcken im Nxai Pan Nationalpark auf.

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