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Makgadigkadi Pans

Makgadikgadi Pans Nationalpark

Der Makgadikgadi Pans Nationalpark liegt südlich des Nxai Pan Nationalparks in Botswana und bildet mit seinen riesigen Salzflächen, die nur durch Grassavannen und einzelne wenige Bäume unterbrochen werden eine beeindruckende, surreale Landschaft.

Der Name Makgadikgadi bedeutet „ausgedehntes lebloses Land“. Wer die Einsamkeit und Stille liebt, der kann diese hier vollkommen auskosten, denn selbst in der Hauptsaison trifft man hier kaum auf Menschen und kann sich voll auf die beeindruckende Landschaft konzentrieren.

Karte

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Steckbrief

Typ
Nationalpark
Quartier
Lodges außerhalb
Camping
2 Campingplätze
Lage
Zentrales und östliches Botswaba
Aktivitäten
Pirschfahrten
Proklamiert
1992
Reisezeit
Beste Reisezeit: Ganzjährig
Tiere
Zebras, Elefanten, Löwe, Leopard, Gepard, Giraffem Antilopen, etc. 

Lage und Entstehung der Makgadikgadi Pans

Der Nationalpark bildet mit dem Nxai-Pan-Nationalpark eine Einheit und ist von diesem nur durch die Asphaltstraße Maun–Nata getrennt. Im Südwesten verläuft seine Grenze durch die Ntwetwe Pan, im Westen bildet der Boteti Fluss die Grenze.

Der Makgadikgadi Pans Nationalpark und der Nxai-Pan-Nationalpark liegen am westlichen Rand der großen Makgadikgadi-Salzpfannen und südöstlich des Okavango-Deltas. Die Makgadikgadi-Pans gehören zu den größten Salzpfannen der Welt. Sie bestehen aus zwei großen und Tausenden kleinen Pfannen mit einer Fläche von insgesamt mehr als 8400 km². Insgesamt umfasst die Gesamtfläche des Systems der Salzpfannen eine Fläche von über 16000 km².

Entstanden sind die Salzpfannen durch Verdunstung eines riesigen Binnensees in Zentral-Botswana von ca. 60000 km² Ausdehnung, dessen Zuflüsse durch Erdverwerfungen unterbunden wurden. Da Makgadikgadi der tiefste Punkt war, konzentrierte sich hier das Salz und bildet heute mächtige Salzschichten bis 5 m Stärke.

Aufgrund des Wassermangels ist das Gebiet des Nationalparks nie besiedelt gewesen. Umliegende Siedlungen erhielten vom Staat die Erlaubnis, ihre Viehherden in den Randgebieten weiden zu lassen. 1970 wurde ein Teil des heutigen Nationalparks als Wildreservat deklariert und 1992 wurde das Wildreservat nach Norden bis zur Asphaltstraße Maun–Nata auf 4877 Quadratkilometer vergrößert und als Nationalpark proklamiert.

Tierwelt im Makgadikgadi Pans National Park

Der Makgadikgadi National Park wird weniger wegen seiner Tiere als der Einsamkeit, der Stille und seiner rauen Schönheit besucht. Trotzdem gibt es, abhängig von der Jahreszeit, auch hier bemerkenswerte Tierpopulationen zu bestaunen.

Um die Salzpfannen liegt offenes Grasland, welches zum Anziehungspunkt der größten Zebra-Wanderung außerhalb Tansanias wird. In der Regenzeit, von Dezember bis März, halten sich große Herden von Zebras, Oryx, Gnus, Impalas und Springböcken im nördlich gelegenen Nxai Pan Nationalpark auf. Dann wandern sie nach Süden in das Gebiet des Makgadikgadi National Parks, wo sie währen der Monate Juni bis November das satte Grün abweiden und die vielen kleinen Wasserlöcher nutzen.

Im Dezember ziehen die Tiere dann entlang des Boteti River wieder nördlich in den Nxai National Park zurück.

Entlang des Boteti River können sich Elefanten aufhalten und es gibt auch in Wasserstellen mit ausreichendem Wasser Flusspferde zu sehen.

Nach den ersten Regenfällen brüten hier viele Wasservögel – insbesondere Flamingos- an den Pfannen.

Dadurch, dass am Boteti River im Jahr 1992 damit begonnen wurde, Wasser für die Orapa-Diamantenmine, die größten Diamantenmine der Welt, anzustauen, führte der Fluss immer weniger Wasser in die Salzpfannen. 2006 wurde deshalb ein Projekt gestartet (Kalahari Conservation Society mit Departement of Wildlife and National Parks), um die Anzahl der Wasserstellen für die Tiere entlang des Boteti von 4 auf weitere 9 zu erhöhen.

Infrastruktur und Tourismus im Makgadikgadi Pans National Park

Der Nationalpark ist ganzjährig geöffnet. Die Infrastruktur ist im Nationalpark, wie in den meisten Nationalparks in Botswana, nur wenig ausgebaut. Wirklich befestigte Straßen gibt es nicht. Einige Pisten sind sandig und nur für Geländewagen geeignet. Es gibt organisierte Touren, ansonsten ist man als Selbstversorger mit allen mitzubringenden Sachen (Lebensmittel, Wasser, Brennholz, Benzin usw.) unterwegs. Funktionierendes GPS ist sehr empfehlenswert, auch ist es ratsam, mit mind. 2 Fahrzeugen unterwegs zu sein.

Im gesamten Nationalpark gibt es keine festen Unterkünfte und nur 2 Campingplätze. Njuca Hills Campsite befindet sich 26 km südlich des Parkeingangs und das Kumaga-Camp, bei dem es Wasser, aber kein Trinkwasser gibt liegt am Boteti, 48 km südwestlich vom Parkeingang. Auf Kubu Island, einer Felseninsel am Rand der Sowa-Pan, ist auch Campen möglich. Außer einem Plumps-Klo gibt es auch hier keine Infrastruktur.

Die beste Reisezeit ist in den Monaten Juni/Juli-September/Oktober, da hier die Salzpfannen ausgetrocknet und befahrbar sind.

Die Region ist Malaria-Gebiet und eine Malaria-Prophylaxe ist sehr anzuraten.

Und noch ein Hinweis: Es ist sehr empfehlenswert, beide Parks, also den Makgadikgadi und den Nxai Natur Park jeweils zu beiden Jahreszeiten zu besuchen. So kann man am besten die Veränderungen der Natur im Sommer und Winter beobachten. Ist das nicht möglich, so sollte man wenigsten beide Parks auf einer Reise aufsuchen.

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